Hoch hinaus – dieses mal in der Kletterhalle

Tanja und ich hatten schon seit diesem Frühjahr vor ein Kletterkurs zu besuchen und anschließend regelmäßig klettern zu gehen. Die Idee ist schon sehr alt, kam im Schweizurlaub letztes Jahr wieder auf und wurde dann seit dem Frühjahr von uns mehr oder minder aktiv verfolgt. Ich selber habe bereits vor 15-20 Jahren lange Zeit geklettert, ist dann aber auch irgendwann eingeschlafen.

Tanja sichert Sabrina
Tanja sichert Sabrina

Der erste Anlauf ist leider auch immer wieder in der Terminfindungsphase leider gescheitert, da wir dies nicht alleine, sondern mit Freunden zusammen machen wollten. Aufgrund des doch nicht so geringen Gewichtsunterschied bei Tanja und mir, ist es mit dem Klettern einfacher, wenn jemand in meiner Gewichtsklasse dabei wäre – zum sichern. Tanja würde mich leider wohl nicht halten können und an die Decke gehen, wenn ich dann doch mal falle.. 😏

Wir haben viele Freunde gefragt, oft war kein Interesse am Klettern da und wenn dann doch, wurde kein gemeinsamer Termin gefunden. Auf unserer Hochzeit kam dann die große Überraschung. Sabrina gab ihr großes Hobby, das aktive Hockey spielen auf und hat auf einmal doch mehr Zeit und würde gerne mitkommen. So haben wir direkt nach der Hochzeit mit Sebastian und Sabrina einen Termin gesucht, wo wir möglichst wenig von der Arbeit und Familie verschieben müssen.

Heute war dann der zweite Kurstermin. Letzte Woche Sonntag gab es bereits die Basics wie die Sicherungskette, anlegen der Gurte, Sicherungsgeräte und noch vieles mehr. Heute gab es nach einer kleinen Materialkunde dann eine Sturzübung. Ich habe mich im vorhinein leider schon verrückt gemacht, da ich das Gefühl des fallen absolut hasse.

Sabrina wird abgelassen
Sabrina wird abgelassen

Beim ersten Anlauf hab ich dann auch gekniffen und Sebastian durfte als erster hoch. Unser Trainier war dann aber so nett und wollte mir zeigen wie blöd es ist, wenn man an der falschen Stelle steht und hat mich zu einer solchen gelotst und anschließend dem Sebi noch mehr Seil gegeben als ich jemals beim sichern tun würde. So war dann sein Sturz in das Seil auch ein weniger heftiger und ich machte einen kleinen Satz in Richtung der Wand beim sichern. 🙄

Es geht hoch hinaus
Es geht hoch hinaus

Anschließend durfte ich zum Vergleich noch einmal an der besseren Stelle stehen und ihn auffangen, war aber dann kein Problem. Sebi hat sich mittlerweile auch ans fallen gewöhnt und sogar Spaß gefunden.

Danach war dann doch endgültig ich dran, also erstmal eine Strecke finden, die ich auch hoch komme. Nach einem wenig hin und her hieß es dann für mich „fallenlassen“. Im nachhinein ein komisches Gefühl, ein kurzer Adrenalin-Kick, aber doch eine spaßige Aktion. Meine Muskeln wollten danach aber kurz nicht mehr, und so musste für Sebi die zweite Übung ausfallen. Unten angekommen meinte unser Trainer, dass Sebi losgelassen hat. 😲

Bei Tanja und Sabrina lief es ähnlich, auch Sabrina hat nach kurzen Zögern dann den Sprung gewagt.

Tanja kletter
Tanja kletter

Am nächsten Sonntag kommt dann die Prüfung auf uns zu, danach bekommen wir die Fähigkeit zu sichern bescheinigt und dürfen endlich alleine klettern. Im nachhinein betrachtet, ist von meiner Erfahrung von damals nicht viel über und ich muss nun wieder von Vorne anfangen und freue mich, wenn ich irgendeine Anfängerroute halbwegs hin bekomme. Aber das wird schon wieder… (C)

Ein Besuch im Zoo

Bianca fragte uns schon vor einiger Zeit, ob wir mit Emila, Carsten und ihr zusammen in den Zoo möchten. Aufgrund von Hochzeit und Examen, war es allerdings gar nicht so einfach einen Termin zu finden. So haben wir uns darauf geeinigt einen Nachmittag mit dem Feierabendticket im Duisburger Zoo zu verbringen.

Gestern war es dann endlich soweit und wir trafen uns nach Tanjas Schule an der Hauptkasse des Zoos. Hier mussten wir leider noch ein wenig warten, da die Kasse hier keinen Spielraum zugelassen hat, vor 16:30 Uhr gab es kein Feierabendticket.

Anschließend ging es rein, aber wir hatten nur zweieinhalb Stunden für den ganzen Zoo, so kamen ein paar Kleinigkeiten leider ein wenig kurz, bzw. waren gar nicht mehr möglich. Tanja wünschte sich das Delphinarium, dieses war aber bereits geschlossen.

Hauptattraktion für Tanja und mich war aber natürlich mein Patenkind Emilia. Sie machte oft große Augen und schaute sich alles ganz genau an.

Natürlich durfte auch unsere neue Kamera nicht fehlen und wir haben weiter geübt gute Fotos zu machen. Hier eine kleine Auswahl von uns.

Anschließend ging es noch zum Raffelberger Gyros Grill, wo wir Bianca und Carsten unsere Dankeskarte von der Hochzeit geben durften.

Leider war der Abend dann auch viel zu schnell vorbei, denn leider musste ich mal wieder zur Nachtschicht. 🙁 (C)

Helgoland – unsere Insel

Heute ging unser kleiner Urlaub – unsere Flitterwochen – leider schon zu Ende. Wir wussten bis vorgestern nicht, wie wir dieses Ende gestalten. Zur Auswahl standen verschiedene Besichtigungen, Museumsbesuche und ähnliches. Da uns aber alles nicht so wirklich zugesagt hat, habe ich vorgestern Tanja mit Karten für die Fähre nach Helgoland überrascht.

Wir waren schon mehrfach von Cuxhaven nach Helgoland weiter gefahren und haben dort schon einige Tage und auch mal eine Nacht verbracht. Wir lieben einfach die Ruhe auf der Insel, keine Autos, selten mal ein Flugzeug und auch anderen Alltagslärm hört man hier selten. Die Luft auf der Insel ist einfach so sauber, keine Abgase und nur frische Seeluft.

Leider reicht die Zeit als Tagesgast nicht, um nach Düne (eine Badeinsel vor Helgoland) überzusetzen und so blieben wir heute auf der Hauptinsel. Wir haben nach der dreistündigen Schiffsfahrt mit einem Mittagessen begonnen und besuchten dafür die einzige Pizzeria auf der Insel, zum Glück ist es dafür eine sehr gute. 😏

Frisch gestärkt ging es dann erst einmal zum Shoppen. Helgoland ist Zollfrei und es gibt auch keine Mehrwertsteuer, daher ist hier einiges günstiger auf dem Festland und wir füllten unseren Jahresvorrat an „43er“ wieder auf. Leider ist nicht alles billiger hier und viele Läden spielen mit der Annahme der Gäste, dass hier alles billiger sei. Also immer gut Preise vergleichen.

Dann sind wir mit dem Aufzug ins „Oberland“ gefahren, so heißt der höher gelegene Teil der Insel, also auf dem Felsen. Hier gibt es einen wunderschönen Rundweg um die Insel herum, wo man einmal alles sehen darf. Erst hat man den Überblick übers „Unterland“ inkl. dem Südhafen, wo auch unser Schiff angelegt hat. Gleichzeitig sieht man von hier aus auch die Badeinsel „Düne“. Wenn man dem Weg (wir gehen immer entgegen der Hauptrichtung) weiter folgt, sieht man das „Nordostland“, welches im 20. Jahrhundert durch Aufschüttung entstand. Hier stehen viele städtischen Gebäude, ein Fußballplatz und die Jugendherberge mit einem kleinem Sandstrand. Weiter ging es um die Insel zur „Langen Anna“, ein Brandungspfeiler welcher ein wenig im Meer herausragt. Hier waren wie immer unzählige Meeresvögel.

Nachdem wir die Insel umrundet haben, ging es dieses mal zu Fuß runter und noch einmal in den Geschäften stöbern, da Tanja noch eine Jacke suchte. Leider war der erste Laden hier der günstigste und wir wollten am Ende nicht noch einmal zu diesem zurück. So gab es dieses Jahr leider keine Jacke für Tanja.

Nach der dreistündigen Heimfahrt mit der „Helgoland“, so heißt auch die Fähre ging es noch einmal zur Kugelbake uns von Cuxhaven verabschieden. Anschließend folgte die vierstündige Heimfahrt mit dem Auto, wonach wir auch mal wieder sehr geschafft waren.

Also fielen wir auch heute Abend wieder todmüde ins Bettchen. 🙄

Mit der Pferdekutsche durch das Wattenmeer

Heute war der vorletzte Urlaubstag und er fing mit vielen Wolken an. Über Nacht hat es noch ein wenig geregnet und es war angenehm kühl geworden. Zum Frühstück habe ich sogar ausnahmsweise eine lange Hose angezogen. 😏

Eigentlich war für heute Vormittag am Strand liegen und ein wenig ins Wasser gehen geplant, dafür war es dann aber doch ein wenig frisch. Also sind wir mal wieder am Strand spazieren gegangen. Trotz den Wolken – oder gerade wegen den Wolken – bekam ich dabei nun doch einen kleinen Sonnenbrand. Allerdings war dieses mal kein Watt da, sondern wirklich mal Wasser und so sind wir Barfuß durch das Wasser gewartet und haben dabei noch 1-2 schöne Fotos gemacht.

Den Spaziergang haben wir in der Strandgaststätte Behrens beendet, wo wir in jedem Cuxhaven-Urlaub mindestens einmal gegessen haben. So gab es auch dieses mal wieder den „Döser Panfisch“, ein Seelachsfilet mit Bratkartoffeln und einer Senfsoße.

Nach dem Essen ging es zu unserem Gästehaus das Auto holen, denn wir mussten nach Sahlenburg. Hier haben wir bereits am Montag eine Wattkutschenfahrt nach Neuwerk, einer kleinen vorgelagerten Insel im Wattenmeer, gebucht. Und damit waren wir auch den zweiten Tag in Folge in Hamburg, da die Insel zur Stadt gehört, obwohl diese über 100km entfernt ist. 🙄

Wir waren ein wenig zu früh am Reitstall und so konnten wir uns noch ein wenig umschauen und die Fahrer beim vorbereiten der Kutschen zusehen. Die Fahrt hat uns zwar großen Spaß gemacht, aber wir fanden es ein wenig überteuert. 35 Euro pro Person und es gab nur eine Stunde Aufenthalt auf der Insel. Dazu hatte unser Anbieter auch als einziger ein anderes Ziel und wir fuhren nicht zum Leuchtturm und Besucherzentrum, sondern zum alten Fischerhaus, welches das Elternhaus unseres Anbieters war. Das Essen hier war zwar sehr lecker und auch nicht überteuert, allerdings hätten wir auch lieber mehr von der Insel gesehen und erfahren.

Zurück in Sahlenburg war es auch schon bereits dunkel und wir sind wie an bisher jedem Abend geschafft ins Gästehaus eingekehrt, haben heute noch ein Bier zusammen genossen und sind anschließend wieder todmüde ins Bettchen gefallen. 🙄 (C)

Miniatur Wunderland und der König der Löwen

Heute ging es dann nach Hamburg! Ich habe Tanja schon vor der Hochzeit verraten, dass ich Karten für das Musical „Der König der Löwen“ gekauft habe. Was sie mir aber bis einem Tag vorher nicht verraten hatte war, dass sie mir Karten für das Miniatur Wunderland schenken will. Also ging es heute schon direkt nach dem Frühstück los, damit wir es auch alles schaffen. Bevor es nach Hamburg ging, sind wir noch einmal ein paar Meter gelaufen, damit wir die lange Fahrt gut durchhalten. Es ging einmal kurz zur Kugelbake, wohin auch sonst? 

Ich habe bereits in Mülheim gemerkt, dass Hamburg und Cuxhaven doch gar nicht so nah beieinander sind wie ich dachte, und das obwohl Cuxhaven lange Jahre zu Hamburg gehörte. Also ging es auf die Landstraße, da die Autobahn von der Strecke doppelt solange gewesen wäre. Leider gab es hier viele Schleicher, Traktoren, Fahrschulen und so weiter. So kamen wir erst gegen 13 Uhr in Hamburg an, parkten relativ einfach in einer Tiefgarage in der nähe der Landungsbrücken und liefen die wenigen Meter bis zum Miniatur Wunderland. Hier kam die erste Überraschung, es gab eine Warteschlange von 35 Minuten, welche wir aber im Warteraum sitzend bei kostenlosen Getränken und einem kleinen Snack verbringen konnten.

Anschließend ging es los in die Ausstellung. Tanja, obwohl sie schon einmal hier war und ich waren beide von den vielen Details und der Arbeit hinter der Anlage einfach nur begeistert. Hier sprechen auch Bilder mehr als tausend Worte. Verzeiht bitte die teilweise schlechte Qualität, aber die Lichtverhältnisse waren nicht immer die besten, denn hier gibt es einen simulierten Tag-Nacht-Wechsel und wir lernen ja bekanntlich noch den richtigen Umgang mit der Kamera. 