Helgoland – unsere Insel

Heute ging unser kleiner Urlaub – unsere Flitterwochen – leider schon zu Ende. Wir wussten bis vorgestern nicht, wie wir dieses Ende gestalten. Zur Auswahl standen verschiedene Besichtigungen, Museumsbesuche und ähnliches. Da uns aber alles nicht so wirklich zugesagt hat, habe ich vorgestern Tanja mit Karten für die Fähre nach Helgoland überrascht.

Wir waren schon mehrfach von Cuxhaven nach Helgoland weiter gefahren und haben dort schon einige Tage und auch mal eine Nacht verbracht. Wir lieben einfach die Ruhe auf der Insel, keine Autos, selten mal ein Flugzeug und auch anderen Alltagslärm hört man hier selten. Die Luft auf der Insel ist einfach so sauber, keine Abgase und nur frische Seeluft.

Leider reicht die Zeit als Tagesgast nicht, um nach Düne (eine Badeinsel vor Helgoland) überzusetzen und so blieben wir heute auf der Hauptinsel. Wir haben nach der dreistündigen Schiffsfahrt mit einem Mittagessen begonnen und besuchten dafür die einzige Pizzeria auf der Insel, zum Glück ist es dafür eine sehr gute. 😏

Frisch gestärkt ging es dann erst einmal zum Shoppen. Helgoland ist Zollfrei und es gibt auch keine Mehrwertsteuer, daher ist hier einiges günstiger auf dem Festland und wir füllten unseren Jahresvorrat an „43er“ wieder auf. Leider ist nicht alles billiger hier und viele Läden spielen mit der Annahme der Gäste, dass hier alles billiger sei. Also immer gut Preise vergleichen.

Dann sind wir mit dem Aufzug ins „Oberland“ gefahren, so heißt der höher gelegene Teil der Insel, also auf dem Felsen. Hier gibt es einen wunderschönen Rundweg um die Insel herum, wo man einmal alles sehen darf. Erst hat man den Überblick übers „Unterland“ inkl. dem Südhafen, wo auch unser Schiff angelegt hat. Gleichzeitig sieht man von hier aus auch die Badeinsel „Düne“. Wenn man dem Weg (wir gehen immer entgegen der Hauptrichtung) weiter folgt, sieht man das „Nordostland“, welches im 20. Jahrhundert durch Aufschüttung entstand. Hier stehen viele städtischen Gebäude, ein Fußballplatz und die Jugendherberge mit einem kleinem Sandstrand. Weiter ging es um die Insel zur „Langen Anna“, ein Brandungspfeiler welcher ein wenig im Meer herausragt. Hier waren wie immer unzählige Meeresvögel.

Nachdem wir die Insel umrundet haben, ging es dieses mal zu Fuß runter und noch einmal in den Geschäften stöbern, da Tanja noch eine Jacke suchte. Leider war der erste Laden hier der günstigste und wir wollten am Ende nicht noch einmal zu diesem zurück. So gab es dieses Jahr leider keine Jacke für Tanja.

Nach der dreistündigen Heimfahrt mit der „Helgoland“, so heißt auch die Fähre ging es noch einmal zur Kugelbake uns von Cuxhaven verabschieden. Anschließend folgte die vierstündige Heimfahrt mit dem Auto, wonach wir auch mal wieder sehr geschafft waren.

Also fielen wir auch heute Abend wieder todmüde ins Bettchen. 🙄

Mit der Pferdekutsche durch das Wattenmeer

Heute war der vorletzte Urlaubstag und er fing mit vielen Wolken an. Über Nacht hat es noch ein wenig geregnet und es war angenehm kühl geworden. Zum Frühstück habe ich sogar ausnahmsweise eine lange Hose angezogen. 😏

Eigentlich war für heute Vormittag am Strand liegen und ein wenig ins Wasser gehen geplant, dafür war es dann aber doch ein wenig frisch. Also sind wir mal wieder am Strand spazieren gegangen. Trotz den Wolken – oder gerade wegen den Wolken – bekam ich dabei nun doch einen kleinen Sonnenbrand. Allerdings war dieses mal kein Watt da, sondern wirklich mal Wasser und so sind wir Barfuß durch das Wasser gewartet und haben dabei noch 1-2 schöne Fotos gemacht.

Den Spaziergang haben wir in der Strandgaststätte Behrens beendet, wo wir in jedem Cuxhaven-Urlaub mindestens einmal gegessen haben. So gab es auch dieses mal wieder den „Döser Panfisch“, ein Seelachsfilet mit Bratkartoffeln und einer Senfsoße.

Nach dem Essen ging es zu unserem Gästehaus das Auto holen, denn wir mussten nach Sahlenburg. Hier haben wir bereits am Montag eine Wattkutschenfahrt nach Neuwerk, einer kleinen vorgelagerten Insel im Wattenmeer, gebucht. Und damit waren wir auch den zweiten Tag in Folge in Hamburg, da die Insel zur Stadt gehört, obwohl diese über 100km entfernt ist. 🙄

Wir waren ein wenig zu früh am Reitstall und so konnten wir uns noch ein wenig umschauen und die Fahrer beim vorbereiten der Kutschen zusehen. Die Fahrt hat uns zwar großen Spaß gemacht, aber wir fanden es ein wenig überteuert. 35 Euro pro Person und es gab nur eine Stunde Aufenthalt auf der Insel. Dazu hatte unser Anbieter auch als einziger ein anderes Ziel und wir fuhren nicht zum Leuchtturm und Besucherzentrum, sondern zum alten Fischerhaus, welches das Elternhaus unseres Anbieters war. Das Essen hier war zwar sehr lecker und auch nicht überteuert, allerdings hätten wir auch lieber mehr von der Insel gesehen und erfahren.

Zurück in Sahlenburg war es auch schon bereits dunkel und wir sind wie an bisher jedem Abend geschafft ins Gästehaus eingekehrt, haben heute noch ein Bier zusammen genossen und sind anschließend wieder todmüde ins Bettchen gefallen. 🙄 (C)

Miniatur Wunderland und der König der Löwen

Heute ging es dann nach Hamburg! Ich habe Tanja schon vor der Hochzeit verraten, dass ich Karten für das Musical „Der König der Löwen“ gekauft habe. Was sie mir aber bis einem Tag vorher nicht verraten hatte war, dass sie mir Karten für das Miniatur Wunderland schenken will. Also ging es heute schon direkt nach dem Frühstück los, damit wir es auch alles schaffen. Bevor es nach Hamburg ging, sind wir noch einmal ein paar Meter gelaufen, damit wir die lange Fahrt gut durchhalten. Es ging einmal kurz zur Kugelbake, wohin auch sonst? 

Ich habe bereits in Mülheim gemerkt, dass Hamburg und Cuxhaven doch gar nicht so nah beieinander sind wie ich dachte, und das obwohl Cuxhaven lange Jahre zu Hamburg gehörte. Also ging es auf die Landstraße, da die Autobahn von der Strecke doppelt solange gewesen wäre. Leider gab es hier viele Schleicher, Traktoren, Fahrschulen und so weiter. So kamen wir erst gegen 13 Uhr in Hamburg an, parkten relativ einfach in einer Tiefgarage in der nähe der Landungsbrücken und liefen die wenigen Meter bis zum Miniatur Wunderland. Hier kam die erste Überraschung, es gab eine Warteschlange von 35 Minuten, welche wir aber im Warteraum sitzend bei kostenlosen Getränken und einem kleinen Snack verbringen konnten.

Anschließend ging es los in die Ausstellung. Tanja, obwohl sie schon einmal hier war und ich waren beide von den vielen Details und der Arbeit hinter der Anlage einfach nur begeistert. Hier sprechen auch Bilder mehr als tausend Worte. Verzeiht bitte die teilweise schlechte Qualität, aber die Lichtverhältnisse waren nicht immer die besten, denn hier gibt es einen simulierten Tag-Nacht-Wechsel und wir lernen ja bekanntlich noch den richtigen Umgang mit der Kamera. 

Nach dem Besuch ging es direkt schnell weiter, der Tag war straff durchgeplant. Der nächste Punkt auf unserer Hamburg-Liste war der Besuch im Hard-Rock-Cafe in der Landungsbrücke. Hier wollten wir schon vor zwei Jahren an Tanjas Geburtstag hin, aber aufgrund der Cruise Days war es total überlaufen und wir hatten damals keine Chance. So konnten wir aber heute uns auf der Terrasse setzen, unsere Burger genießen und die Schiffe auf der Elbe fahren sehen.

Vom Hard-Rock-Cafe hatten wir auch schon eine super Aussicht auf den nächsten und damit leider auch letzten Punkt auf unserer Hamburg-Liste. Das Stage-Theater im Hafen, wo seit 2001 bereits das Musical „Der König der Löwen“ aufgeführt wird. Tanja ist seit ihrer Kindheit in den Film von Disney verliebt und war erst kürzlich mit mir im Kino, wo der Film ja nun auch animiert läuft. Das Musical war einfach nur wundervoll umgesetzt und bei Tanja flossen viele Freudentränen, da sich nun ein weiterer Traum für sie erfüllt hat.

Wir hatten ein Platz genau am Gang und ich habe natürlich Tanja an diesem sitzen lassen. Durch eine kleine Recherche im Internet wusste ich, dass hier die Akteure mehrfach dran vorbei kommen und so war Tanja ganz nah dabei, als die Tiere am Anfang eingezogen sind.

Klar gab es auch im Umfeld Sachen, die uns nicht so gut gefallen haben wie das Catering vor der Show, aber die möchten wir nun auch schnell wieder vergessen und die schöne Show in unserer Erinnerung behalten.

Als wir dann nach mehreren Stunden einfach überwältigt das Theater verlassen haben gab es die nächste Überraschung, es regnete das erste und letzte mal in unseren Flitterwochen. Wir setzten im Regen über die Elbe zu den Landungsbrücken und sind dann im schnellen Tempo zur Tiefgarage gelaufen. Die Rückfahrt war dann trotz Regen schneller als die Hinfahrt, zum Glück war nun weniger Verkehr. So kamen wir noch vor Mitternacht in Cuxhaven an und konnten noch schnell vor Lokalschluss bei Mc Donalds noch ein kleines Abendessen uns gönnen.

Wie auch an den beiden Vortagen sind wir anschließend todmüde ins Bettchen gefallen. (C) 

Alte Liebe, der Hafen, Seehunde und Wellness

Heute wollten wir uns den Hafen ansehen. Begonnen haben wir mit einem erneuten Spaziergang zur Kugelbake, da ich hier jeden Tag hin wollte. Weiter ging es entlang der Grimmershörner Bucht bis zur Seebrücke, was dank der Kamera deutlich länger brauchte als sonst.

Von der Seebrücke, wo wir den Schiffsansagedienst bei einer Pause im Schatten lauschen durften, ging es rüber zur alten Liebe. Die alte Liebe ist ein ehemaliger Anleger, welcher nun als Aussichtsplattform genutzt wird. Man sieht die Schiffe, welche an Cuxhaven vorbei in Richtung Hamburger Hafen fahren.

Hier überraschte ich dann auch Tanja und wir machten eine Hafenrundfahrt und sind anschließend mit dem Schiff zu den Seehundbänken gefahren.

Danach waren wir mal Faul und sind Bus gefahren anstatt zu laufen. Im Gästehaus hieß es dann schnell Tasche packen, denn Tanja hat mich ins Thalassozentrum Ahoi! entführt, wo wir den Abend in den verschieden Saunen und Schwimmbecken verbrachten. Zum Sonnenuntergang waren wir auf der Dachterrasse und haben die Aussicht übers Wattenmeer bewundert. Es gab sogar eine Panoramasauna mit Fenster zum Wattenmeer und in Richtung Sonnenuntergang. 😍

Wie auch schon am ersten Abend sind wir – nach einem kurzen Strandspaziergang -zurück im Gästehaus schnell ins Bettchen gefallen und genossen die Ruhe draußen. (C)

Ab in die Flitterwochen!

Sonnenuntergang am Strand

Gut zwei Wochen nach unserer Hochzeit war es endlich soweit: Es geht in die Flitterwochen! Wie schon hier erwähnt haben wir uns als Urlaubsort wieder für Cuxhaven entschieden, denn hier war auch unser erster gemeinsamer Urlaub.

Wir wurden mit einem sehr herzlichen Glückwunsch zu unserer Hochzeit im Gästehaus Janßen vom Inhaber begrüßt, welcher uns dann auch persönlich auf unser Zimmer führte.

Unser Zimmer bei der Ankunft
Unser Zimmer bei der Ankunft

Nach dem ankommen und Koffer auspacken ging es für uns direkt zum ersten Strandspaziergang. Wir kamen bei Ebbe zur Kugelbake, von wo aus wir eine kleine Wattwanderung bis zur Rettungsstation Döse gemacht haben. Hier hatten wir auch unsere neue Canon EOS M50 dabei, welche wir uns erst kürzlich als Hochzeitsgeschenk gekauft haben. Wir haben viel mit den Einstellungen experimentiert, da wir noch viel über das Fotografieren lernen müssen.

Anschließend konnten wir uns an der Rettungsstation Döse stärken. Leider waren draußen keine Tische mehr frei und wir mussten ins Zelt, wo es auf Dauer schnell sehr warm wurde. Danach ging es zurück zu unserem Zimmer, wo wir uns auf einen längeren Standspaziergang vorbereiteten. Hier packten wir auch ein Stativ für die Kamera ins Auto, aber wofür dies sein sollte kommt später. 😏

Wir sind von der Rettungsstation Döse aus bis nach Duhnen durchs Watt gelaufen und haben gefühlt über 500 Fotos in der Zeit gemacht, von denen möchten wir euch aber hier verschonen.

Tanja an der Strandbar

Auf dem Weg sind wir an der Strandbar „Düne 2“ kurz eingekehrt um auf unseren Urlaub anzustoßen.

In Duhnen haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und dem Meeresrauschen hinter der Schutzmauer zur Schifffahrtsstraße gelauscht.

Sonnenuntergang in Duhnen
Sonnenuntergang in Duhnen

Von Duhnen aus ging es zurück zur Kugelbake, denn ich habe für mich die Langzeitbelichtungen bei Nacht entdeckt. Auf dem Auberg habe ich bereits die ersten Fotos vom Sternenhimmel versucht und hier sollten weitere Fotos folgen. Die Kugelbake bei Nacht haben wir beide schon immer geliebt und da war für mich klar, dass ich hier die Fotos versuchen möchte.

Danach ging es auch Todmüde zurück zum Gästehaus, wo wir auch direkt ins Bettchen gefallen sind. (C)

Wir wollen HOCH hinaus – für alle ZEIT

Die letzten Wochen waren Tanja und ich hier im Blog sehr ruhig, da uns der Himmel ein wenig auf den Kopf gefallen ist. Vor fast genau zwei Wochen war unser großer Tag und wir haben uns getraut und gehen von da an unseren Weg für alle Zeit gemeinsam.

Aber wir möchten euch nun ein wenig von dieser sehr bewegten Zeit berichten. Es fing damit an, dass auch ich meinen Junggesellenabschied bekam, nachdem Tanja ja schon hier von ihrem berichtet hat. Manuel wollte angeblich urplötzlich mit dem Sport anfangen und sich mit mir bei FitX treffen, als ich dort ankam war mir aber relativ schnell klar, dass heute leider der Sport ausfallen muss. Mit Manuel ging es dann erst einmal in den Franky´s Biergarten am Wasserbahnhof, wo wir mit den ersten zwei Bier zusammen anstoßen durften. Von da aus ging es weiter die Ruhr entlang und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wo diese Wanderung zu zweit enden sollte. Als wir aber dann am Ruhrstrand ankamen, fiel es mir aber wie Schuppen von den Augen. Eigentlich war der Ort doch schon nahe liegend, da ich mir immer ein gemütlichen Junggesellenabschied mit meinen Freunden zusammen mit einem Kasten Bier und dem Grill gewünscht habe. So haben wir hier einen schönen Abend verbracht und sind später aufgrund eines bevorstehenden Unwetters in den Garten von Michael gewechselt. Mein Trauzeuge Hubertus hat mir diesen Wunsch erfüllt und daher ein großes Dankeschön an ihm und den Jungs, welche mich an diesem Abend begleitet haben.

Die letzte Woche vor der Hochzeit war voller „Orga-Chaos“. Es mussten die letzten Gespräche geführt werden und irgendwie war nichts in trockenen Tüchern. Erwähnenswert hier ist die Frage von der Konditorei Broichhausen, ob wir denn nun am Samstag heiraten, unseren Helfern für den Sektempfang , welche noch ein Fahrer suchen mussten und die ganzen anderen Leute, mit denen wir die letzten Fragen klären mussten.

Am großen Tag holten wir früh morgens zusammen den Brautstrauß bei Ina von der Bey ab, da Tanja schon früh zu ihrer Trauzeugin entführt wurde. Ich habe den Vormittag zum entspannen und für einem letzten Friseurbesuch genutzt. Was an dem Vormittag bei Tanja passierte werde ich wohl nie im Detail erfahren, aber man brachte mir meine Braut rechtzeitig zum Aquarius, wo wir uns beide zur Trauung trafen. Tanja war so aufgeregt und emotional, ein einfach unbeschreiblicher Moment für uns beide. Hier sprechen Bilder besser als meine Worte.

Tanja war überwältigt von ihren Gefühlen
Tanja war überwältigt von ihren Gefühlen

Die Trauung fand in der alten Schlosskapelle statt, welche nun zum Aquarius gehört. Ich finde diese alte Kapelle einfach nur wunderschön und sie vermittelte ein wenig „Kirchenflair“. Nachdem ich das erste mal meine Braut in Ihrem wundervollen Kleid sehen durfte, ging es direkt zum Vorgespräch mit dem Standesbeamten und die letzten Kleinigkeiten, wie das abspielen der Musik, wurde geregelt. Leider war auch vorher für viel mehr nicht wirklich Zeit, da ich „ein wenig“ spät dran war. An dieser Stelle erst einmal ein riesen Dankeschön an Tobias! Er hat sich für den Tag ein schönes Auto geliehen, für uns geschmückt und war mein Chauffeur . Als wir fast am Aquarius waren, mussten wir noch einmal zurück nach Saarn, denn ich habe doch tatsächlich eine Tasche vergessen. War ja auch nicht viel drin, außer den Eheringen. 🙄

Ohne meinen Trauzeugen Hubertus wäre mir dieses Missgeschick mit Pech erst bei der Trauung aufgefallen, aber er hatte natürlich alles unter Kontrolle und fragte mich ab, ob ich an wirklich alles gedacht habe. 😊

Mein Trauzeuge hat alles im Griff und das Auto, mit dem wir an dem Tag gefahren wurden.
Mein Trauzeuge hat alles im Griff und das Auto, mit dem wir an dem Tag gefahren wurden.

Dann kam der große Moment, wir waren so aufgeregt. Nachdem wir alle Gäste in die Kapelle bekommen haben spielte die Musik für uns. Tanja und ich sind zusammen in die Kapelle gekommen, rechts und links saßen unsere Familie und Freunde. Vorne erwartete uns ein sehr netter Standesbeamte, welcher sehr auf uns einging und uns wunderbar durch die Trauung geführt hat.

Beim Auszug aus der Kapelle wurden wir von weiteren Freunden und Kollegen erwartet. Hier standen zum Beispiel acht Helfer vom Roten Kreuz und ich hatte echt kurz Angst, dass es alle Kollegen wären, die es an diesem Freitagnachmittag geschafft haben. Aber als wir auf die Kollegen zugingen kam von der andere Seiten der Mauer die typische Begrüßung, welche beim Roten Kreuz in Mülheim schon lange Tradition ist. Es waren einfach so viele Kollegen gekommen um mit uns diesen großen Moment zu erleben, damit habe ich nicht gerechnet und ich war einfach sprachlos.

Wir mit den Freunden und Kollegen vom DRK Mülheim
Wir mit den Freunden und Kollegen vom DRK Mülheim (Foto: Tim Reuter)

Nach dem Sektempfang, hier ein großes Dankeschön an die Messdiener aus Saarn, ging es zu einem kleinen Fotoshoting mit unserem Hochzeitsfotograf Tim Reuter. Im Schlosspark wurden die ersten Bilder mit Familie, Freunden und Kollegen geschossen. Anschließend gab es noch ein kurzes „Paarshoting“, wo einige sehr schöne Bilder von Tanja und mir entstanden sind.

Das Rote Kreuz half uns auch anschließend unsere Gäste in den Franky´s im Wasserbahnhof zu bekommen und begleitete uns mit einem Autokorso. Vielen Dank für diesen unbeschreiblichen Moment. Ich habe selten so gestrahlt. 🤩

Während des Autokorso auf dem Weg zum Wasserbahnhof
Während des Autokorso auf dem Weg zum Wasserbahnhof.

Dort angekommen haben wir das erste mal unsere Hochzeitstorte sehen dürfen. Wir hatten leicht Angst, ob diese denn auch heute wirklich da sein würde, oder erst am Samstag geliefert wird. In den Vorgesprächen für die Torte haben wir uns nie ganz festgelegt wie diese aussehen soll und dem Konditor viel Spielraum gelassen und wir waren vom Ergebnis einfach überwältigt. Schöner hätte diese Torte für uns nicht sein können. Achja, beim anschneiden lag meine Hand dann doch irgendwie oben… Komisch, wie das nur passieren konnte?

Unsere Hochzeitstorte
Unsere Hochzeitstorte

Hier wurden wir auch von unseren Trauzeugen Hubertus und Nele überrascht, welche eine Aktion mit Ballons und Postkarten organisiert haben.

Nach dem Empfang mit der Torte und leckeren Cocktails ging es für uns eine Etage höher in den Blauen Salon. Hier war für uns bereits das Buffet vorbereitet und wir verbrachten einen schönen langen Abend mit unseren Freunden und Familien. Das Essen war einfach der Hammer, die Bedienung war sehr freundlich und immer für uns da. Ein großes Danke hier auch an das Team vom Franky´s im Wasserbahnhof.

Als Besonderheit möchte ich hier das Geschenk von Nele, Monique und Sontka erwähnen. Im Raum stand eine Fotobox, welche uns an dem Abend den einen oder anderen lustigen Moment und sehr viele Erinnerungen an den Abend schenkte.

Leider war der Abend auch wieder viel zu schnell vorbei, aber Tanja und ich waren auch irgendwie froh, als wir dann irgendwann zusammen Zuhause ankamen und endlich ins Bettchen fallen durften. 😏

Der Samstag begann leider direkt mit einem wenig Alltag, denn wir mussten wieder Sachen organisieren, die Sachen im Wasserbahnhof abholen, etc. Die Chance nutzten wir aber direkt, um dort noch einmal den Burger zu essen. 😁

Sonntags ging es nochmal zurück in den Hochzeits-Modus, wieder in Anzug und Tanja in ihr so wunderschönes Kleid und dann zusammen mit Nele und unseren Hochzeitsfotografen Tim Reuter los Richtung Landschaftspark Duisburg-Nord. Hier entstanden weitere Fotos von Tanja und mir. Aber damit war noch nicht genug, auch auf unserem geliebten Auberg entstanden am Abend noch wunderschöne Fotos von uns.

Wir wollen HOCH hinaus - für alle ZEIT
Wir wollen HOCH hinaus – für alle ZEIT (Foto: Tim Reuter)

Die zwei Wochen zwischen Hochzeit und heute verbrachten wir dann leider mit viel Arbeiten, Amtsgänge, Telefonanrufen bei Versicherungen, etc. Aber wir konnten die Zeit auch nutzen um uns unser Hochzeitsgeschenk zu kaufen, wir sind nun stolze Besitzer einer Systemkamera und machen nun bereits die ersten schönen Bilder selber. Danke an alle Hochzeitsgäste, welche uns bei diesem Wunsch unterstützt haben.

Gerade haben wir uns endlich um die Dankeskarten kümmern können, denn die Fotos vom Fotografen kamen diese Woche an! Jetzt gleich geht es los und wir gehen mal wieder lecker essen. Denn dieses Wochenende ist ein wenig Erholung nötig, auch wenn Tanja leider Frühdienst hat.

Mit dieser Erholung für mich wird es dann Montag endlich in unsere wohlverdienten Flitterwochen gehen! Wir freuen uns nun schon auf Nordsee, Wattenmeer, Kugelbake, Cuxhaven, Hamburg und den König der Löwen. (C)

Cuxhaven
Cuxhaven

Taufe, Junggesellinnenabschied und Besuch bei meinem Bruder.

Heute Abend komme ich endlich mal wieder dazu, zu schreiben.

In den vergangenen Tagen waren Christian und ich viel am Arbeiten und Organisationskram für all mögliche Dinge erledigen. Unteranderem war ich mit meiner Mama bei der vorletzten Anprobe für mein Brautkleid, welches am 02.08 bereit für die Hochzeit ist. Außerdem war ich beim Bürgeramt meinen neuen Ausweis und Führungszeugnis für die Arbeit bzw. das Examen beantragen. Christian war fürs Rote Kreuz und seine Familie viel unterwegs.

Trotz dem ganzen Gewusel hatten wir Zeit für eine wunderschöne Taufe von Emila Sophie. Christian wurde stolzer Patenonkel. Die Taufe und das beisammen sein bzw. das Grillen am Abend war wunderschön und auch echt lecker. 😉 Danke an Carsten und Bianca das ihr uns bzw. Christian so ein Vertrauen schenkt. 🙂 nach dem Kaffee und Kuchen und dem Grillen führte für Christian und mich kein Weg an ein Verdauungsspaziergang vorbei, diesen bewältigten wir natürlich am Auberg.

Letzten Freitag ging es für mich und Christian in die Therme, wo wir dann unsere Seele baumeln ließen. Dies tat echt sehr gut. 🙂

Gut erholt und nach dem Sport bin ich dann am Samstag nichts ahnend zu meinem Spätdienst gegangen, habe die Blutzuckerrunde gemacht, bis ich dann von meinem Arbeitskollegen gerufen worden bin, „ich sollte doch Mal kommen“- es sei wichtig. Taaadaaa, da waren plötzlich meine Mädels und überraschten mich zu meinen Junggesellinnenabschied. 😀 Ich war total überwältigt und verlor sogar die ein oder andere Träne. <3 Sie haben sich eine Art Schnitzeljagd ausgedacht mit Aufgaben die ich Erraten bzw. Erfüllen musste. Zuerst ging es zu uns hoch in die Schule, mit Sekt anstoßen, Kuchen essen, und Turnbeutel beschriften los. Danach ging es zum Frankys. Dort angekommen musste ich einen Walzer mit einem von mir ausgewählten Mann tanzen, und ein Hukepackrennen mit drei Männern und zwei Mädels von mir absolvieren. Es ging weiter zum Ballermann wo wir auf dem Platz 2 Runden „flunkybal“ spielten. Weiter ging es zur Sontka, dort schauten wir ein, von Nele und Jan gestalteten Film über mich bzw. Unsere Freundschaften. <3 Anschließend ging es mit einem gut gefüllten Bauchladen (danke nochmal dafür :-P) nach Düsseldorf. Dort angekommen gingen wir in eine Kneipe und liefen die Gasse entlang. Zwischenzeitlich musste ich natürlich auch dafür sorgen das mein Bauchladen leer wird und auch parallel Aufgaben erledigen. Nachts gegen 3:30uhr war dann Schlafens Zeit. Ich danke euch nochmal für den unvergesslichen Tag. <3

Unsere selbst gestalteten Turnbeutel
Unsere selbst gestalteten Turnbeutel.

Heute waren Christian und ich bei meinem Bruder und seiner Freundin eingeladen. Da Christian kürzlich Geburtstag hatte und leider nicht groß einladen konnte, haben wir Sachen für selbstgemachte Burger braten mitgebracht und die beiden verköstigt. Die selbstgemachten Schmecken halt meist immer noch am besten. Nach dem Besuch dort, ging es für Christian dann schnell ins Bett, denn seine Tage waren auch sehr anstrengenden und morgen erwartet ihn wieder der Frühdienst. Nun liege ich neben ihn und höre ihm beim schnarchen zu.

Ich liebe dich <3

(T)

Flitterwochen

Tanja erzählte mir vor einiger Zeit, dass Sie zwischen unserem Hochzeitstermin und ihrem Examen noch eine Woche frei haben wird. Dies war die Chance dieses Jahr einen kleinen Urlaub gemeinsam zu machen und dies sogar nach der Hochzeit, also Flitterwochen. 😀

Gästehaus Janßen - Buchungsbestätigung

Die Frage nach dem Ziel war für uns schnell geklärt, wir möchten wieder nach Cuxhaven, wo auch unser erster gemeinsamer Urlaub stattgefunden hat. In guter alter Tradition wurde das Gästehaus Janßen auserwählt, hier waren wir bereits dreimal.

Wir 2016 in Cuxhaven vor der Kugelbake
Wir 2016 in Cuxhaven vor der Kugelbake

Wir freuen uns nun schon sehr auf die Kugelbake, das Abendessen im Strandgaststätte Behrens, Strandspaziergänge und ein Besuch im Thalassozentrum ahoi! (C)

Hochzeitstorte und endlich wieder Burger

Heute morgen nach dem Frühstück sind Christian und ich zur Konditorei gefahren um unseren Hochzeitstorten-Termin dort wahrzunehmen. Ich bin sehr gespannt wie Sie am großen Tag aussehen wird.

In der Konditorei
In der Konditorei

Nach den Termin hatte der Grunzer (Christians Auto) Waschtag, nun glänzt er wieder wie neu. 😊 Außerdem waren wir noch Blumengestecke für morgen für unsere Mütter und Großmutter kaufen. ❤️

Nachdem wir dann endlich Zuhause waren, ging es am frühen Abend mit Carsten, Bianca und Emilia nach Hattingen. An der Schulenburg angekommen schauten wir uns erstmal die wunderschöne Aussicht über Hattingen an. Danach liefen wir viele steile, aber auch flache Strecken durch den Schulenburger Wald. Der Kinderwagen und Carsten haben sich gefreut. 😁 Auf den wegen waren viele dieser kleinen Steintürme und bekanntlich bringt es Glück, wenn man einen neuen darauf legt. Also dann los. 😉

Steintürme
Steintürme
Eine kurze Pause
Eine kurze Pause

Nach dem schönen Spaziergang ging es noch gemeinsam zum Irish Pub in Hattingen zum leckeren Burger essen. Auf diesen haben Christian und ich schon lange gewartet, wir planen immer direkt nach dem Besuch schon den nächsten, da wir diese Burger einfach nur superlecker finden. Und dies obwohl die Burger sehr einfach und nichts Abgehobenes sind. Doch das zeichnet ihn aus.

Endlich Burger!
Endlich Burger!

Danach verabschieden wir uns und es ging für Christian und mich noch zu einen kleinen Nachtspaziergang am Auberg.

Gute Nacht 😊 (T)

Ein weiterer Schritt in Richtung Hochzeit

Gestern waren wir, zusammen mit Christians Trauzeugen, den Hochzeitsanzug für den Bräutigam aussuchen. Im Laden angekommen ging alles sehr schnell, Christian hat sich direkt in den ersten Anzug, den er an hatte, verliebt. 😊

Anschließend sind wir vom Herrenausstatter zu einem Juwelier begleitet worden, welcher er uns empfohlen hat. Dort angekommen suchten wir uns unsere zukünftigen Eheringe aus. Nach dem wir damit auch fertig waren, bemerkten wir das wir nur ca. eine Stunde für alles gebraucht haben, also gingen wir mit unserem Trauzeugen Hubertus und seiner kleinen Rauhaardackelin Gisa auf dem Auberg spazieren. Danach ging es für ihn nach Hause und wir beide mussten noch andere wichtige Unternehmungen erledigen.

Abends ging es für uns dann noch nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder zum Sport und Joggen. 😊💪 (T)

Beim Anbieter für Festkleidung
Beim Anbieter für Festkleidung

Trauzeugen-Besuch und Auberg-Spaziergang

Heute waren unsere Trauzeugen zu Besuch und die Freundin vom Trauzeugen. Nun haben wir vier Tage in Folge gebruncht 😀 Es tat gut sich Mal wieder zu sehen und über viele Themen zu reden.

Danach waren wir beim Sport und nun sind wir mit zwei guten Freunden und deren kleiner Tochter am Auberg spazieren. (T)

Ausflug mit Emilia Sophie