Hoch hinaus – dieses mal in der Kletterhalle

Tanja und ich hatten schon seit diesem Frühjahr vor einen Kletterkurs zu besuchen und anschließend regelmäßig klettern zu gehen. Die Idee ist eigentlich schon viel älter bei uns, kam im Schweizurlaub letztes Jahr wieder auf und wurde dann seit dem Frühjahr von uns mehr oder minder aktiv verfolgt. Ich selbst habe bereits vor 15-20 Jahren einige Zeit geklettert, ist dann aber auch irgendwann eingeschlafen.

Tanja sichert Sabrina
Tanja sichert Sabrina

Der erste Anlauf ist leider auch immer wieder in der Terminfindungsphase gescheitert, da wir dies nicht alleine, sondern mit Freunden zusammen machen wollten. Aufgrund des doch nicht so geringen Gewichtsunterschied bei Tanja und mir, ist es mit dem Klettern einfacher, wenn jemand in meiner Gewichtsklasse dabei wäre – zum sichern. Tanja würde mich leider wohl nicht halten können und an die Decke gehen, wenn ich dann doch mal falle.. 😏

Wir haben viele Freunde gefragt, oft war kein Interesse am Klettern da und wenn dann doch, wurde kein gemeinsamer Termin gefunden. Auf unserer Hochzeit kam dann die große Überraschung. Sabrina gab ihr großes Hobby, das aktive Hockey spielen auf und hat auf einmal doch mehr Zeit und würde gerne mitkommen. So haben wir direkt nach der Hochzeit mit Sebastian und Sabrina einen Termin gesucht, wo wir möglichst wenig von der Arbeit und Familie verschieben müssen.

Heute war dann der zweite Kurstermin bei Neoliet in Mülheim. Letzte Woche Sonntag gab es bereits die Basics wie die Sicherungskette, anlegen der Gurte, Sicherungsgeräte und noch vieles mehr. Heute gab es nach einer kleinen Materialkunde dann eine Sturzübung. Ich habe mich im vorhinein leider schon verrückt gemacht, da ich das Gefühl des fallen absolut hasse.

Sabrina wird abgelassen
Sabrina wird abgelassen

Beim ersten Anlauf hab ich dann auch gekniffen und Sebastian durfte als erster hoch. Unser Trainier war dann aber so nett und wollte mir zeigen wie blöd es ist, wenn man an der falschen Stelle steht und hat mich zu einer solchen gelotst und anschließend dem Sebi noch mehr Seil gegeben als ich jemals beim sichern tun würde. So war dann sein Sturz in das Seil auch ein weniger heftiger und ich machte einen kleinen Satz in Richtung der Wand beim sichern. 🙄

Es geht hoch hinaus
Es geht hoch hinaus

Anschließend durfte ich zum Vergleich noch einmal an der besseren Stelle stehen und ihn auffangen, war aber dann kein Problem. Sebi hat sich mittlerweile auch ans fallen gewöhnt und sogar Spaß gefunden.

Danach war dann doch endgültig ich dran, also erstmal eine Strecke finden, die ich auch hoch komme. Nach einem wenig hin und her hieß es dann für mich „fallenlassen“. Im nachhinein ein komisches Gefühl, ein kurzer Adrenalin-Kick, aber doch eine spaßige Aktion. Meine Muskeln wollten danach aber kurz nicht mehr, und so musste für Sebi die zweite Übung ausfallen. Unten angekommen meinte unser Trainer, dass Sebi losgelassen hat. 😲

Bei Tanja und Sabrina lief es ähnlich, auch Sabrina hat nach kurzen Zögern dann den Sprung gewagt.

Tanja kletter
Tanja kletter

Am nächsten Sonntag kommt dann die Prüfung auf uns zu, danach bekommen wir die Fähigkeit zu sichern bescheinigt und dürfen endlich alleine klettern. Im nachhinein betrachtet, ist von meiner Erfahrung von damals nicht viel über und ich muss nun wieder von Vorne anfangen und freue mich, wenn ich irgendeine Anfängerroute halbwegs hin bekomme. Aber das wird schon wieder… (C)

Abschied

Heute war es soweit, ich musste mich mal wieder von einem Paar Schuhe verabschieden!

Nun sollte man denken: „Wow – dass mache ich 4-5 mal im Jahr“! Stimmt auch bei mir, allerdings begleiten mich diese Schuhe schon seit über 15 Jahre auf vielen Wegen. Sie waren mit mir in der Schweiz, in Österreich, im Allgäu, in der Eifel, im Sauerland und an vielen anderen Orten.

Wanderschuhe von Brütting
Wanderschuhe von Brütting

Gekauft habe ich die Schuhe – wenn meine Erinnerungen mich nicht im Stich lassen – im Jahr 2011 oder 2012 bei McTrek in Düsseldorf. Damals als echten Schnapper im Angebot, da es sich um ein Vorjahresmodell handelte und die Marke nicht soviel für den Namen nimmt wie „Jack Wolfskin“ oder andere.

Der Wanderschuh von Brütting hat nun nach über 1000 dokumentiere Kilometer seit dem letzten Jahr (ich fing mit dem ‚tracken‘ nach dem Schweizurlaub im August 2018 an) das zeitliche gesegnet. Die Sohle war endgültig durchgelaufen und an einer stelle gebrochen und die Ferse wurde mittlerweile zweimal mit Leder repariert.

Die Sohle ist durch
Die Sohle ist durch

Leider war nun endgültig ende, ein weiteres reparieren hat nicht mehr gelohnt. (C)

Ein Besuch im Zoo

Bianca fragte uns schon vor einiger Zeit, ob wir mit Emila, Carsten und ihr zusammen in den Zoo möchten. Aufgrund von Hochzeit und Examen, war es allerdings gar nicht so einfach einen Termin zu finden. So haben wir uns darauf geeinigt einen Nachmittag mit dem Feierabendticket im Duisburger Zoo zu verbringen.

Gestern war es dann endlich soweit und wir trafen uns nach Tanjas Schule an der Hauptkasse des Zoos. Hier mussten wir leider noch ein wenig warten, da die Kasse hier keinen Spielraum zugelassen hat, vor 16:30 Uhr gab es kein Feierabendticket.

Anschließend ging es rein, aber wir hatten nur zweieinhalb Stunden für den ganzen Zoo, so kamen ein paar Kleinigkeiten leider ein wenig kurz, bzw. waren gar nicht mehr möglich. Tanja wünschte sich das Delphinarium, dieses war aber bereits geschlossen.

Hauptattraktion für Tanja und mich war aber natürlich mein Patenkind Emilia. Sie machte oft große Augen und schaute sich alles ganz genau an.

Natürlich durfte auch unsere neue Kamera nicht fehlen und wir haben weiter geübt gute Fotos zu machen. Hier eine kleine Auswahl von uns.

Anschließend ging es noch zum Raffelberger Gyros Grill, wo wir Bianca und Carsten unsere Dankeskarte von der Hochzeit geben durften.

Leider war der Abend dann auch viel zu schnell vorbei, denn leider musste ich mal wieder zur Nachtschicht. 🙁 (C)

Helgoland – unsere Insel

Heute ging unser kleiner Urlaub – unsere Flitterwochen – leider schon zu Ende. Wir wussten bis vorgestern nicht, wie wir dieses Ende gestalten. Zur Auswahl standen verschiedene Besichtigungen, Museumsbesuche und ähnliches. Da uns aber alles nicht so wirklich zugesagt hat, habe ich vorgestern Tanja mit Karten für die Fähre nach Helgoland überrascht.

Wir waren schon mehrfach von Cuxhaven nach Helgoland weiter gefahren und haben dort schon einige Tage und auch mal eine Nacht verbracht. Wir lieben einfach die Ruhe auf der Insel, keine Autos, selten mal ein Flugzeug und auch anderen Alltagslärm hört man hier selten. Die Luft auf der Insel ist einfach so sauber, keine Abgase und nur frische Seeluft.

Leider reicht die Zeit als Tagesgast nicht, um nach Düne (eine Badeinsel vor Helgoland) überzusetzen und so blieben wir heute auf der Hauptinsel. Wir haben nach der dreistündigen Schiffsfahrt mit einem Mittagessen begonnen und besuchten dafür die einzige Pizzeria auf der Insel, zum Glück ist es dafür eine sehr gute. 😏

Frisch gestärkt ging es dann erst einmal zum Shoppen. Helgoland ist Zollfrei und es gibt auch keine Mehrwertsteuer, daher ist hier einiges günstiger auf dem Festland und wir füllten unseren Jahresvorrat an „43er“ wieder auf. Leider ist nicht alles billiger hier und viele Läden spielen mit der Annahme der Gäste, dass hier alles billiger sei. Also immer gut Preise vergleichen.

Dann sind wir mit dem Aufzug ins „Oberland“ gefahren, so heißt der höher gelegene Teil der Insel, also auf dem Felsen. Hier gibt es einen wunderschönen Rundweg um die Insel herum, wo man einmal alles sehen darf. Erst hat man den Überblick übers „Unterland“ inkl. dem Südhafen, wo auch unser Schiff angelegt hat. Gleichzeitig sieht man von hier aus auch die Badeinsel „Düne“. Wenn man dem Weg (wir gehen immer entgegen der Hauptrichtung) weiter folgt, sieht man das „Nordostland“, welches im 20. Jahrhundert durch Aufschüttung entstand. Hier stehen viele städtischen Gebäude, ein Fußballplatz und die Jugendherberge mit einem kleinem Sandstrand. Weiter ging es um die Insel zur „Langen Anna“, ein Brandungspfeiler welcher ein wenig im Meer herausragt. Hier waren wie immer unzählige Meeresvögel.

Nachdem wir die Insel umrundet haben, ging es dieses mal zu Fuß runter und noch einmal in den Geschäften stöbern, da Tanja noch eine Jacke suchte. Leider war der erste Laden hier der günstigste und wir wollten am Ende nicht noch einmal zu diesem zurück. So gab es dieses Jahr leider keine Jacke für Tanja.

Nach der dreistündigen Heimfahrt mit der „Helgoland“, so heißt auch die Fähre ging es noch einmal zur Kugelbake uns von Cuxhaven verabschieden. Anschließend folgte die vierstündige Heimfahrt mit dem Auto, wonach wir auch mal wieder sehr geschafft waren.

Also fielen wir auch heute Abend wieder todmüde ins Bettchen. 🙄

Mit der Pferdekutsche durch das Wattenmeer

Heute war der vorletzte Urlaubstag und er fing mit vielen Wolken an. Über Nacht hat es noch ein wenig geregnet und es war angenehm kühl geworden. Zum Frühstück habe ich sogar ausnahmsweise eine lange Hose angezogen. 😏

Eigentlich war für heute Vormittag am Strand liegen und ein wenig ins Wasser gehen geplant, dafür war es dann aber doch ein wenig frisch. Also sind wir mal wieder am Strand spazieren gegangen. Trotz den Wolken – oder gerade wegen den Wolken – bekam ich dabei nun doch einen kleinen Sonnenbrand. Allerdings war dieses mal kein Watt da, sondern wirklich mal Wasser und so sind wir Barfuß durch das Wasser gewartet und haben dabei noch 1-2 schöne Fotos gemacht.

Den Spaziergang haben wir in der Strandgaststätte Behrens beendet, wo wir in jedem Cuxhaven-Urlaub mindestens einmal gegessen haben. So gab es auch dieses mal wieder den „Döser Panfisch“, ein Seelachsfilet mit Bratkartoffeln und einer Senfsoße.

Nach dem Essen ging es zu unserem Gästehaus das Auto holen, denn wir mussten nach Sahlenburg. Hier haben wir bereits am Montag eine Wattkutschenfahrt nach Neuwerk, einer kleinen vorgelagerten Insel im Wattenmeer, gebucht. Und damit waren wir auch den zweiten Tag in Folge in Hamburg, da die Insel zur Stadt gehört, obwohl diese über 100km entfernt ist. 🙄

Wir waren ein wenig zu früh am Reitstall und so konnten wir uns noch ein wenig umschauen und die Fahrer beim vorbereiten der Kutschen zusehen. Die Fahrt hat uns zwar großen Spaß gemacht, aber wir fanden es ein wenig überteuert. 35 Euro pro Person und es gab nur eine Stunde Aufenthalt auf der Insel. Dazu hatte unser Anbieter auch als einziger ein anderes Ziel und wir fuhren nicht zum Leuchtturm und Besucherzentrum, sondern zum alten Fischerhaus, welches das Elternhaus unseres Anbieters war. Das Essen hier war zwar sehr lecker und auch nicht überteuert, allerdings hätten wir auch lieber mehr von der Insel gesehen und erfahren.

Zurück in Sahlenburg war es auch schon bereits dunkel und wir sind wie an bisher jedem Abend geschafft ins Gästehaus eingekehrt, haben heute noch ein Bier zusammen genossen und sind anschließend wieder todmüde ins Bettchen gefallen. 🙄 (C)

Miniatur Wunderland und der König der Löwen

Heute ging es dann nach Hamburg! Ich habe Tanja schon vor der Hochzeit verraten, dass ich Karten für das Musical „Der König der Löwen“ gekauft habe. Was sie mir aber bis einem Tag vorher nicht verraten hatte war, dass sie mir Karten für das Miniatur Wunderland schenken will. Also ging es heute schon direkt nach dem Frühstück los, damit wir es auch alles schaffen. Bevor es nach Hamburg ging, sind wir noch einmal ein paar Meter gelaufen, damit wir die lange Fahrt gut durchhalten. Es ging einmal kurz zur Kugelbake, wohin auch sonst? 

Ich habe bereits in Mülheim gemerkt, dass Hamburg und Cuxhaven doch gar nicht so nah beieinander sind wie ich dachte, und das obwohl Cuxhaven lange Jahre zu Hamburg gehörte. Also ging es auf die Landstraße, da die Autobahn von der Strecke doppelt solange gewesen wäre. Leider gab es hier viele Schleicher, Traktoren, Fahrschulen und so weiter. So kamen wir erst gegen 13 Uhr in Hamburg an, parkten relativ einfach in einer Tiefgarage in der nähe der Landungsbrücken und liefen die wenigen Meter bis zum Miniatur Wunderland. Hier kam die erste Überraschung, es gab eine Warteschlange von 35 Minuten, welche wir aber im Warteraum sitzend bei kostenlosen Getränken und einem kleinen Snack verbringen konnten.

Anschließend ging es los in die Ausstellung. Tanja, obwohl sie schon einmal hier war und ich waren beide von den vielen Details und der Arbeit hinter der Anlage einfach nur begeistert. Hier sprechen auch Bilder mehr als tausend Worte. Verzeiht bitte die teilweise schlechte Qualität, aber die Lichtverhältnisse waren nicht immer die besten, denn hier gibt es einen simulierten Tag-Nacht-Wechsel und wir lernen ja bekanntlich noch den richtigen Umgang mit der Kamera. 

Nach dem Besuch ging es direkt schnell weiter, der Tag war straff durchgeplant. Der nächste Punkt auf unserer Hamburg-Liste war der Besuch im Hard-Rock-Cafe in der Landungsbrücke. Hier wollten wir schon vor zwei Jahren an Tanjas Geburtstag hin, aber aufgrund der Cruise Days war es total überlaufen und wir hatten damals keine Chance. So konnten wir aber heute uns auf der Terrasse setzen, unsere Burger genießen und die Schiffe auf der Elbe fahren sehen.

Vom Hard-Rock-Cafe hatten wir auch schon eine super Aussicht auf den nächsten und damit leider auch letzten Punkt auf unserer Hamburg-Liste. Das Stage-Theater im Hafen, wo seit 2001 bereits das Musical „Der König der Löwen“ aufgeführt wird. Tanja ist seit ihrer Kindheit in den Film von Disney verliebt und war erst kürzlich mit mir im Kino, wo der Film ja nun auch animiert läuft. Das Musical war einfach nur wundervoll umgesetzt und bei Tanja flossen viele Freudentränen, da sich nun ein weiterer Traum für sie erfüllt hat.

Wir hatten ein Platz genau am Gang und ich habe natürlich Tanja an diesem sitzen lassen. Durch eine kleine Recherche im Internet wusste ich, dass hier die Akteure mehrfach dran vorbei kommen und so war Tanja ganz nah dabei, als die Tiere am Anfang eingezogen sind.

Klar gab es auch im Umfeld Sachen, die uns nicht so gut gefallen haben wie das Catering vor der Show, aber die möchten wir nun auch schnell wieder vergessen und die schöne Show in unserer Erinnerung behalten.

Als wir dann nach mehreren Stunden einfach überwältigt das Theater verlassen haben gab es die nächste Überraschung, es regnete das erste und letzte mal in unseren Flitterwochen. Wir setzten im Regen über die Elbe zu den Landungsbrücken und sind dann im schnellen Tempo zur Tiefgarage gelaufen. Die Rückfahrt war dann trotz Regen schneller als die Hinfahrt, zum Glück war nun weniger Verkehr. So kamen wir noch vor Mitternacht in Cuxhaven an und konnten noch schnell vor Lokalschluss bei Mc Donalds noch ein kleines Abendessen uns gönnen.

Wie auch an den beiden Vortagen sind wir anschließend todmüde ins Bettchen gefallen. (C) 

Alte Liebe, der Hafen, Seehunde und Wellness

Heute wollten wir uns den Hafen ansehen. Begonnen haben wir mit einem erneuten Spaziergang zur Kugelbake, da ich hier jeden Tag hin wollte. Weiter ging es entlang der Grimmershörner Bucht bis zur Seebrücke, was dank der Kamera deutlich länger brauchte als sonst.

Von der Seebrücke, wo wir den Schiffsansagedienst bei einer Pause im Schatten lauschen durften, ging es rüber zur alten Liebe. Die alte Liebe ist ein ehemaliger Anleger, welcher nun als Aussichtsplattform genutzt wird. Man sieht die Schiffe, welche an Cuxhaven vorbei in Richtung Hamburger Hafen fahren.

Hier überraschte ich dann auch Tanja und wir machten eine Hafenrundfahrt und sind anschließend mit dem Schiff zu den Seehundbänken gefahren.

Danach waren wir mal Faul und sind Bus gefahren anstatt zu laufen. Im Gästehaus hieß es dann schnell Tasche packen, denn Tanja hat mich ins Thalassozentrum Ahoi! entführt, wo wir den Abend in den verschieden Saunen und Schwimmbecken verbrachten. Zum Sonnenuntergang waren wir auf der Dachterrasse und haben die Aussicht übers Wattenmeer bewundert. Es gab sogar eine Panoramasauna mit Fenster zum Wattenmeer und in Richtung Sonnenuntergang. 😍

Wie auch schon am ersten Abend sind wir – nach einem kurzen Strandspaziergang -zurück im Gästehaus schnell ins Bettchen gefallen und genossen die Ruhe draußen. (C)

Ab in die Flitterwochen!

Sonnenuntergang am Strand

Gut zwei Wochen nach unserer Hochzeit war es endlich soweit: Es geht in die Flitterwochen! Wie schon hier erwähnt haben wir uns als Urlaubsort wieder für Cuxhaven entschieden, denn hier war auch unser erster gemeinsamer Urlaub.

Wir wurden mit einem sehr herzlichen Glückwunsch zu unserer Hochzeit im Gästehaus Janßen vom Inhaber begrüßt, welcher uns dann auch persönlich auf unser Zimmer führte.

Unser Zimmer bei der Ankunft
Unser Zimmer bei der Ankunft

Nach dem ankommen und Koffer auspacken ging es für uns direkt zum ersten Strandspaziergang. Wir kamen bei Ebbe zur Kugelbake, von wo aus wir eine kleine Wattwanderung bis zur Rettungsstation Döse gemacht haben. Hier hatten wir auch unsere neue Canon EOS M50 dabei, welche wir uns erst kürzlich als Hochzeitsgeschenk gekauft haben. Wir haben viel mit den Einstellungen experimentiert, da wir noch viel über das Fotografieren lernen müssen.

Anschließend konnten wir uns an der Rettungsstation Döse stärken. Leider waren draußen keine Tische mehr frei und wir mussten ins Zelt, wo es auf Dauer schnell sehr warm wurde. Danach ging es zurück zu unserem Zimmer, wo wir uns auf einen längeren Standspaziergang vorbereiteten. Hier packten wir auch ein Stativ für die Kamera ins Auto, aber wofür dies sein sollte kommt später. 😏

Wir sind von der Rettungsstation Döse aus bis nach Duhnen durchs Watt gelaufen und haben gefühlt über 500 Fotos in der Zeit gemacht, von denen möchten wir euch aber hier verschonen.

Tanja an der Strandbar

Auf dem Weg sind wir an der Strandbar „Düne 2“ kurz eingekehrt um auf unseren Urlaub anzustoßen.

In Duhnen haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und dem Meeresrauschen hinter der Schutzmauer zur Schifffahrtsstraße gelauscht.

Sonnenuntergang in Duhnen
Sonnenuntergang in Duhnen

Von Duhnen aus ging es zurück zur Kugelbake, denn ich habe für mich die Langzeitbelichtungen bei Nacht entdeckt. Auf dem Auberg habe ich bereits die ersten Fotos vom Sternenhimmel versucht und hier sollten weitere Fotos folgen. Die Kugelbake bei Nacht haben wir beide schon immer geliebt und da war für mich klar, dass ich hier die Fotos versuchen möchte.

Danach ging es auch Todmüde zurück zum Gästehaus, wo wir auch direkt ins Bettchen gefallen sind. (C)

Wir wollen HOCH hinaus – für alle ZEIT

Die letzten Wochen waren Tanja und ich hier im Blog sehr ruhig, da uns der Himmel ein wenig auf den Kopf gefallen ist. Vor fast genau zwei Wochen war unser großer Tag und wir haben uns getraut und gehen von da an unseren Weg für alle Zeit gemeinsam.

Aber wir möchten euch nun ein wenig von dieser sehr bewegten Zeit berichten. Es fing damit an, dass auch ich meinen Junggesellenabschied bekam, nachdem Tanja ja schon hier von ihrem berichtet hat. Manuel wollte angeblich urplötzlich mit dem Sport anfangen und sich mit mir bei FitX treffen, als ich dort ankam war mir aber relativ schnell klar, dass heute leider der Sport ausfallen muss. Mit Manuel ging es dann erst einmal in den Franky´s Biergarten am Wasserbahnhof, wo wir mit den ersten zwei Bier zusammen anstoßen durften. Von da aus ging es weiter die Ruhr entlang und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wo diese Wanderung zu zweit enden sollte. Als wir aber dann am Ruhrstrand ankamen, fiel es mir aber wie Schuppen von den Augen. Eigentlich war der Ort doch schon nahe liegend, da ich mir immer ein gemütlichen Junggesellenabschied mit meinen Freunden zusammen mit einem Kasten Bier und dem Grill gewünscht habe. So haben wir hier einen schönen Abend verbracht und sind später aufgrund eines bevorstehenden Unwetters in den Garten von Michael gewechselt. Mein Trauzeuge Hubertus hat mir diesen Wunsch erfüllt und daher ein großes Dankeschön an ihm und den Jungs, welche mich an diesem Abend begleitet haben.

Die letzte Woche vor der Hochzeit war voller „Orga-Chaos“. Es mussten die letzten Gespräche geführt werden und irgendwie war nichts in trockenen Tüchern. Erwähnenswert hier ist die Frage von der Konditorei Broichhausen, ob wir denn nun am Samstag heiraten, unseren Helfern für den Sektempfang , welche noch ein Fahrer suchen mussten und die ganzen anderen Leute, mit denen wir die letzten Fragen klären mussten.

Am großen Tag holten wir früh morgens zusammen den Brautstrauß bei Ina von der Bey ab, da Tanja schon früh zu ihrer Trauzeugin entführt wurde. Ich habe den Vormittag zum entspannen und für einem letzten Friseurbesuch genutzt. Was an dem Vormittag bei Tanja passierte werde ich wohl nie im Detail erfahren, aber man brachte mir meine Braut rechtzeitig zum Aquarius, wo wir uns beide zur Trauung trafen. Tanja war so aufgeregt und emotional, ein einfach unbeschreiblicher Moment für uns beide. Hier sprechen Bilder besser als meine Worte.

Tanja war überwältigt von ihren Gefühlen
Tanja war überwältigt von ihren Gefühlen

Die Trauung fand in der alten Schlosskapelle statt, welche nun zum Aquarius gehört. Ich finde diese alte Kapelle einfach nur wunderschön und sie vermittelte ein wenig „Kirchenflair“. Nachdem ich das erste mal meine Braut in Ihrem wundervollen Kleid sehen durfte, ging es direkt zum Vorgespräch mit dem Standesbeamten und die letzten Kleinigkeiten, wie das abspielen der Musik, wurde geregelt. Leider war auch vorher für viel mehr nicht wirklich Zeit, da ich „ein wenig“ spät dran war. An dieser Stelle erst einmal ein riesen Dankeschön an Tobias! Er hat sich für den Tag ein schönes Auto geliehen, für uns geschmückt und war mein Chauffeur . Als wir fast am Aquarius waren, mussten wir noch einmal zurück nach Saarn, denn ich habe doch tatsächlich eine Tasche vergessen. War ja auch nicht viel drin, außer den Eheringen. 🙄

Ohne meinen Trauzeugen Hubertus wäre mir dieses Missgeschick mit Pech erst bei der Trauung aufgefallen, aber er hatte natürlich alles unter Kontrolle und fragte mich ab, ob ich an wirklich alles gedacht habe. 😊

Mein Trauzeuge hat alles im Griff und das Auto, mit dem wir an dem Tag gefahren wurden.
Mein Trauzeuge hat alles im Griff und das Auto, mit dem wir an dem Tag gefahren wurden.

Dann kam der große Moment, wir waren so aufgeregt. Nachdem wir alle Gäste in die Kapelle bekommen haben spielte die Musik für uns. Tanja und ich sind zusammen in die Kapelle gekommen, rechts und links saßen unsere Familie und Freunde. Vorne erwartete uns ein sehr netter Standesbeamte, welcher sehr auf uns einging und uns wunderbar durch die Trauung geführt hat.

Beim Auszug aus der Kapelle wurden wir von weiteren Freunden und Kollegen erwartet. Hier standen zum Beispiel acht Helfer vom Roten Kreuz und ich hatte echt kurz Angst, dass es alle Kollegen wären, die es an diesem Freitagnachmittag geschafft haben. Aber als wir auf die Kollegen zugingen kam von der andere Seiten der Mauer die typische Begrüßung, welche beim Roten Kreuz in Mülheim schon lange Tradition ist. Es waren einfach so viele Kollegen gekommen um mit uns diesen großen Moment zu erleben, damit habe ich nicht gerechnet und ich war einfach sprachlos.

Wir mit den Freunden und Kollegen vom DRK Mülheim
Wir mit den Freunden und Kollegen vom DRK Mülheim (Foto: Tim Reuter)

Nach dem Sektempfang, hier ein großes Dankeschön an die Messdiener aus Saarn, ging es zu einem kleinen Fotoshoting mit unserem Hochzeitsfotograf Tim Reuter. Im Schlosspark wurden die ersten Bilder mit Familie, Freunden und Kollegen geschossen. Anschließend gab es noch ein kurzes „Paarshoting“, wo einige sehr schöne Bilder von Tanja und mir entstanden sind.

Das Rote Kreuz half uns auch anschließend unsere Gäste in den Franky´s im Wasserbahnhof zu bekommen und begleitete uns mit einem Autokorso. Vielen Dank für diesen unbeschreiblichen Moment. Ich habe selten so gestrahlt. 🤩

Während des Autokorso auf dem Weg zum Wasserbahnhof
Während des Autokorso auf dem Weg zum Wasserbahnhof.

Dort angekommen haben wir das erste mal unsere Hochzeitstorte sehen dürfen. Wir hatten leicht Angst, ob diese denn auch heute wirklich da sein würde, oder erst am Samstag geliefert wird. In den Vorgesprächen für die Torte haben wir uns nie ganz festgelegt wie diese aussehen soll und dem Konditor viel Spielraum gelassen und wir waren vom Ergebnis einfach überwältigt. Schöner hätte diese Torte für uns nicht sein können. Achja, beim anschneiden lag meine Hand dann doch irgendwie oben… Komisch, wie das nur passieren konnte?

Unsere Hochzeitstorte
Unsere Hochzeitstorte

Hier wurden wir auch von unseren Trauzeugen Hubertus und Nele überrascht, welche eine Aktion mit Ballons und Postkarten organisiert haben.

Nach dem Empfang mit der Torte und leckeren Cocktails ging es für uns eine Etage höher in den Blauen Salon. Hier war für uns bereits das Buffet vorbereitet und wir verbrachten einen schönen langen Abend mit unseren Freunden und Familien. Das Essen war einfach der Hammer, die Bedienung war sehr freundlich und immer für uns da. Ein großes Danke hier auch an das Team vom Franky´s im Wasserbahnhof.

Als Besonderheit möchte ich hier das Geschenk von Nele, Monique und Sontka erwähnen. Im Raum stand eine Fotobox, welche uns an dem Abend den einen oder anderen lustigen Moment und sehr viele Erinnerungen an den Abend schenkte.

Leider war der Abend auch wieder viel zu schnell vorbei, aber Tanja und ich waren auch irgendwie froh, als wir dann irgendwann zusammen Zuhause ankamen und endlich ins Bettchen fallen durften. 😏

Der Samstag begann leider direkt mit einem wenig Alltag, denn wir mussten wieder Sachen organisieren, die Sachen im Wasserbahnhof abholen, etc. Die Chance nutzten wir aber direkt, um dort noch einmal den Burger zu essen. 😁

Sonntags ging es nochmal zurück in den Hochzeits-Modus, wieder in Anzug und Tanja in ihr so wunderschönes Kleid und dann zusammen mit Nele und unseren Hochzeitsfotografen Tim Reuter los Richtung Landschaftspark Duisburg-Nord. Hier entstanden weitere Fotos von Tanja und mir. Aber damit war noch nicht genug, auch auf unserem geliebten Auberg entstanden am Abend noch wunderschöne Fotos von uns.

Wir wollen HOCH hinaus - für alle ZEIT
Wir wollen HOCH hinaus – für alle ZEIT (Foto: Tim Reuter)

Die zwei Wochen zwischen Hochzeit und heute verbrachten wir dann leider mit viel Arbeiten, Amtsgänge, Telefonanrufen bei Versicherungen, etc. Aber wir konnten die Zeit auch nutzen um uns unser Hochzeitsgeschenk zu kaufen, wir sind nun stolze Besitzer einer Systemkamera und machen nun bereits die ersten schönen Bilder selber. Danke an alle Hochzeitsgäste, welche uns bei diesem Wunsch unterstützt haben.

Gerade haben wir uns endlich um die Dankeskarten kümmern können, denn die Fotos vom Fotografen kamen diese Woche an! Jetzt gleich geht es los und wir gehen mal wieder lecker essen. Denn dieses Wochenende ist ein wenig Erholung nötig, auch wenn Tanja leider Frühdienst hat.

Mit dieser Erholung für mich wird es dann Montag endlich in unsere wohlverdienten Flitterwochen gehen! Wir freuen uns nun schon auf Nordsee, Wattenmeer, Kugelbake, Cuxhaven, Hamburg und den König der Löwen. (C)

Cuxhaven
Cuxhaven

Geburtstag, Ausflüge und ganz viel Hitze

Zwischen ganz viel arbeiten, lernen und Verpflichtungen im Verein konnten wir uns letzte Woche Dienstag Zeit nehmen um meine Mutter zu besuchen. Sie ist zur Zeit leider in einer Reha-Maßnahme in Bad Lippspringe und da möchten wir sie auch nicht ganz alleine lassen. Leider haben wir es nur einmal in den drei Wochen geschafft hinzufahren. Tut mir wirklich leid Mami 🙁

Tanja in Bad Lippspringe
Tanja in Bad Lippspringe

Wir waren hier ein wenig zusammen spazieren, ein Eis essen und haben uns ein wenig über die Reha-Maßnahme und aktuelles aus der Familie unterhalten. Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei und wir mussten früh nach Hause, da am nächsten Morgen wieder die Frühschicht gerufen hatte.

Mittwochs haben wir meinen Geburtstag vorbereitet, ich habe 1-2 Leute zum gemütlichen Bier eingeladen, was dann allerdings doch wieder zur großen Runde mit Abendessen ausgeartet ist. Wir haben das erste mal Flaschenpost.de getestet, damit wir ein wenig Arbeit auslagern konnten. Es klappte ganz gut, nur dass kurz vor der Lieferung raus kam, dass es kein alkoholfreies Radler mehr gab. Also mussten wir dieses dann doch so einkaufen, aber kein Problem – wir mussten eh noch für die Salate einkaufen.

Am Donnerstag wurde ich dann endgültig alt…

Endgültig alt..
Endgültig alt..

… meinen 40 Geburtstag habe ich mit Tanja alleine begonnen. Nach einem umfangreichen Frühstück zu zweit, waren wir gemütlich auf dem Auberg spazieren und haben die Ruhe genossen. Danach hieß es ab in die Küche und das Geburtstagessen vorzubereiten. Es mussten 1,5 kg Hackfleisch sowie 1,8kg Schnitzel verarbeitet und gebraten werden.

Abends waren dann viele Freunde und Kollegen zu Besuch, ich habe mich sehr über die gemeinsame Zeit an meinem Geburtstag gefreut. Auch möchte ich mich hier noch einmal für all die Geschenke bedanken.

Die Woche endete für mich mit einigen freien Tagen, welche ich in den Verein investierte. Hier war sehr viel zutun für den Fernmeldedienst, es ging um Geräte neu zu programmieren, neue Helfer zu schulen und alte Helfer fortzubilden. Trotzdem versuchte ich die freien Minuten zu entspannen, dies meist mit Tanja zusammen.

Entspannen auf dem Auberg
Entspannen auf dem Auberg

(C)

Freie Tage für uns

Endlich wieder freie Tage für uns. Ich hatte bereits seit Montag auf der Arbeit frei, musste aber von Dienstag bis Donnerstag für den Verein auf eine Fortbildung nach Münster. Ab Samstag hatten Tanja und ich dann aber endlich zusammen frei und wir konnten ein Wochenende zu zweit planen.

Die Photo + Adventure Messe
Die Photo + Adventure Messe

Den Anfang haben wir am Samstag mit der Photo + Adventure Messe im Landschaftspark Nord in Duisburg gemacht. Hier haben wir viele Stände zum Thema Fotografie, Drohnen, etc. besucht und ich konnte sogar ein Messeangebot mitnehmen und habe mir für meine neue GoPro Zubehör gekauft. Leider kam das Thema Outdoor für uns beide bei dieser Messe viel zu Kurz. Viele Angebote, welche beworben wurden, fanden auch so nicht statt. Wir denken es lag an den Sturmböen, so war das Klettern leider nicht möglich.

Auf der Messe...
Auf der Messe…

Anschließend trafen wir uns mit Carsten, Bianca und Emilia zum Essen im Road-Stop samt Verdauungsspaziergang am Auberg. Hier ist auch dieses Zeitraffer-Video mit der neuen GoPro entstanden.

Den Sonntag begannen wir mit dem regelmäßigem Besuch im Fitnessstudio, dieses mal zusammen mit Tanjas Mutter, da Tanja mit ihr den Yoga-Kurs besuchte. Ich blieb bei meinem normalen Training.. 😏

Am Nachmittag ging es mal wieder nach Hattingen um dieses mal die Elfringhauser Schweiz zu erwandern. Wir parkten in der Nähe des Berger Hof und waren doch ein wenig überrascht wie voll es hier ist.

Bei der Wanderung haben wir ein altes Hobby von uns wiederbelebt und haben 1-2 Geocache gefunden. Einen davon musste Tanja dann öffnen, da das Versteck doch eine kleine Phobie in mir ausgelöst hat. 😱

Ein Geocache in Hattingen
Ein Geocache in Hattingen

Den Abend konnten wir dann in alter Tradition im Irish Pub bei einem Burger abschließen und so endete das freie Wochenende viel zu schnell. Tanja ist zwar heute noch mit ihrer Mutter in der Sauna entspannen, doch ich befinde mich nun schon wieder auf der Arbeit. (C)

Anstrengende Tage

Die letzten Tage waren anstrengend. Tanja schreibt täglich an ihrer Forschungsarbeit, wo diese Woche noch Abgabetermin ist, nebenbei hat aber auch die Arbeit bei ihr wieder angefangen und sie muss täglich wieder hin. Bei mir ist es nicht viel besser.. Der Urlaub ist gerade erst vorbei und schon finde ich keine freie Minute mehr. Nach einer anstrengenden Frühdienstwoche ging es direkt mit den „Nebenjobs“ weiter und dass Wochenende bestand aus Krankentransportwagen fahren, Tanja bei der Formatierung der Forschungsarbeit helfen und nur sehr wenig Zeit für mich.

Am Sonntag konnte ich meinen Bruder begeistern mit mir nach FitX zu fahren und gemeinsam zu trainieren, dies wird nun heute wiederholt. Ich fand es wirklich motivierend zu zweit. Anschließend kamen Bianca, Carsten und Emilia zu besuch und wir konnten den für mich einzig freien Tag zusammen ausklingen lassen.

Gestern ging ein „Freund“ von uns. Der Baum vorm Arbeitszimmerfenster musste leider weichen, obwohl er uns oft Schatten in den Abendstunden schenkte. Das Arbeitszimmer wird dieses Jahr wohl ein wenig wärmer werden. 🙁 Aber dafür werden vielleicht bei Tanja und mir unsere Allergien ein wenig besser…

Die Birke wurde leider gefällt.
Die Birke wurde leider gefällt.

Während der Fällaktion versuchte Tanja konzentriert im Arbeitszimmer die Forschungsarbeit zu beenden, das mit der Konzentration war da nicht so wirklich möglich, aber abgesehen von kleinen Änderungen ist sie nun auch fertig.

Wir brauchen wohl beide dringend wieder Urlaub… (C)

Der Tag nach dem Lauf

Gestern war der Firmenlauf und wir sind beide ein wenig fertig von den letzten Tagen. Ich habe seit Montag Frühdienst beim DRK Düsseldorf und darf immer um 4:30 Uhr aufstehen. Heute nach der Arbeit wollte ich mich aber dennoch ein wenig Bewegen, ich möchte weiterhin meine täglichen Schritte voll bekommen.

Also habe ich direkt mal Tanja überredet, dass sie eine kurze Lernpause macht, obwohl sie morgen eine mündliche Prüfung für ihr Vorexamen hat. Ich wollte dies direkt mit meinem Abendessen verbinden, also war das Ziel klar: Subway… Luftlinie gefühlte 800m.

Wie man sieht war es nicht ganz der direkte Weg und so kamen wir auf eine kleine Strecke von 7,9 km. Am Ende merkten wir dann doch schon ein wenig unsere Beine, welche ja vom Vortag leicht vorgeschädigt waren. 😀

Tanja hatte anschließend noch ein Termin bei FitX in Ratingen für einen Folgetrainingsplan, so konnte ich den Abend nutzen und endlich nach zwei Tagen auch die neuste Folge von Game of Thrones schauen… (C)

Flitterwochen

Tanja erzählte mir vor einiger Zeit, dass Sie zwischen unserem Hochzeitstermin und ihrem Examen noch eine Woche frei haben wird. Dies war die Chance dieses Jahr einen kleinen Urlaub gemeinsam zu machen und dies sogar nach der Hochzeit, also Flitterwochen. 😀

Gästehaus Janßen - Buchungsbestätigung

Die Frage nach dem Ziel war für uns schnell geklärt, wir möchten wieder nach Cuxhaven, wo auch unser erster gemeinsamer Urlaub stattgefunden hat. In guter alter Tradition wurde das Gästehaus Janßen auserwählt, hier waren wir bereits dreimal.

Wir 2016 in Cuxhaven vor der Kugelbake
Wir 2016 in Cuxhaven vor der Kugelbake

Wir freuen uns nun schon sehr auf die Kugelbake, das Abendessen im Strandgaststätte Behrens, Strandspaziergänge und ein Besuch im Thalassozentrum ahoi! (C)

Ein Tag für uns..

… zumindest war es so geplant. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Nach dem Frühstück ging es erst einmal nach wirkaufendeinauto.de, was zum Glück ja nicht so weit ist als Saarner. Hier hieß es den Up von meiner Großmutter zu verkaufen, sieben Jahre alt, 8000 Kilometer Laufleistung…

Der kleine Up
Der kleine Up

Den Ausflug haben wir dann aber direkt für uns genutzt und sind, nach dem Einkaufen beim nahen Feinkostladen Albrecht, direkt in den Ruhrauen spazieren gewesen.

Anschließend ging es mal wieder zum Sport bei FitX in Ratingen, nachdem Christian es in den letzten zwei Wochen ein wenig schleifen lassen hatte. Zum Abschluss wollten wir uns weiter auf den Mülheimer Firmenlauf vorbereiten, aber wir waren eher zwei Invaliden, die sich zurück nach Hause geschleppt haben. Trotzdem lief ich meinen schnellsten Kilometer am Anfang, aber dann war es auch kein Wunder, dass es nachher schmerzte.

Auf zur Niederrhein-Therme
Auf zur Niederrhein-Therme

Danach hieß es dann aber wirklich entspannen für uns. Tanja schenkte mir zu Weihnachten 12 Eintrittskarten für die Niederrhein-Therme, welche heute wieder um zwei reduziert wurden. Wir kamen zwar im schlimmsten Regen an, aber nach der Umkleide kam die Sonne raus und wir konnten die Zeit sehr genießen. (C)

Bürgerpflicht erfüllt – Briefwahl

Heute haben Tanja und ich unsere Bürgerpflicht erfüllt und und haben per Briefwahl an der Wahl für das Europaparlament beteiligt.

Für unentschlossene kann ich in dem Fall den Wahl-o-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung empfehlen. Hier werden alle Parteien anhand von Schlüsselfragen bewertet. Bitte denkt aber daran, dass dies nur eine Hilfe sein soll. Befasst euch bitte mit den Wahlprogrammen der Parteien. (C)

Bürgerpflicht erfüllt - Briefwahl
Bürgerpflicht erfüllt – Briefwahl

Full-House

An diesem Wochenende war bei uns volles Haus. Die Nichte und der Neffe von Tanja waren seit Freitag unsere Gäste. Beide waren das erste Mal über Nacht bei uns zu Gast und wir haben uns vorher einige Gedanken gemacht, ob dies auch wirklich klappt.

Es fing schon früh an, als wir die beiden am Freitag an der Schule abgeholt haben. Tanja durfte schon früh morgens vorher die vielen Taschen abholen, da ihr Bruder mit seiner Freundin übers Wochenende nach Forchheim verreist waren. Nach dem Mittagessen, es gab „Nudeln Bolognese“, sind wir mit den beiden Gästen zum Auberg gefahren und haben einen kleinen Spaziergang zusammen erlebt. Hier sahen die beiden das erste Mal Rehe in freier Wildbahn. Anschließend durfte sich Tanjas Neffe – Joshua – einen Film aussuchen, da die Nichte am nächsten Tag den Kinofilm aussuchen durfte. So schauten wir die Minions, bis wir vor Müdigkeit abbrechen mussten.

Am Samstag haben wir mit einem ausgedehnten Frühstück den Tag begonnen. Da wir noch einige Zeit bis zum Kinofilm um 12 Uhr mittags überbrücken mussten, schauten wir vorher noch die Minions für Joshua zu Ende. Vivien, Tanjas Nichte, wollte schon seit längerem mit Tanja den Film Ostwind 4 sehen, welcher allerdings nur noch im Cinemaxx Essen lief, also startete für uns schon früh die „weite Fahrt“.

Im Kino hatte Christian leider ein kleines Unglück, da es leider Cola mit Zucker statt Cola light gab, Blutzucker von >300mg/dl ließ Grüßen…

Nach dem Kino ging es schnell nach Hause, da alle schon wieder großen Hunger hatten und Christian ein wenig Sehnsucht nach seinem Insulin hatte. Zum Mittag gab es das Wunschessen der Kinder, Fischstäbchen mit Spinat und Kartoffelpüree. Damit wir die vielen Kalorien schnell wieder verbrennen, haben wir uns mit Bianca und Carsten inklusive Nesthäkchen Emilia und Wachhund Bonny getroffen. Zusammen ging es durch das Wambachgebiet in Saarn, wo wir Bienenstöcke gesehen, Baumstämme bestiegen haben und ein mutiger Teilnehmer dieser Reise in den Bach gefallen war. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und wechselte von zu Warm für unsere Jacken zu Hagel und Schneeregen.

Auf großer Wanderung
Auf großer Wanderung

Am letzten Tag ging es wieder mit den Begleitern vom Samstag auf Abenteuerreise, dieses Mal in den Witthausbusch. Hier wurde erst der Spielplatz ausgetestet, anschließend ein Eis von Mario genossen, um dann frisch gestärkt die Tiere im Streichelzoo zu besuchen. Christian versuchte sich mit Vivien als Baumkletterer, was nach anfänglichen Ängsten ganz gut klappte, sogar Tanja traute sich in ihrem jugendlichen Leichtsinn kurz den Baum hinauf und brauchte ein wenig Hilfe beim runterkommen. 😏

Christian will hoch hinaus
Christian will hoch hinaus

Im Wildgatter konnten wir dann noch Rehe ganz nah beobachten.

Abends ging es für die beiden Kleinen in die Badewanne, was auch dringend nötig war nach den ganzen Abenteuern. Gut abgetrocknet und gestärkt vom Abendessen, ging es noch zu einem gute-Nacht-Spaziergang auf dem Auberg. Auch hier haben uns wieder Bianca, Carsten und Emilia begleitet.

Nach der letzten Nacht hieß es dann für uns Tasche packen und die kleinen zur Schule bringen. Wir vermissen die beiden jetzt schon. (CT)

Frohe Ostern

Wir wünschen euch allen ein Frohes Osterfest. Heute war Tanjas Mutter zum Brunch zu besuch. Leider musste ich danach den Rest des Tages auf der Arbeit verbringen, während Tanja mit ihrer Mutter zu einer Fahrradtour startete. (C)

Osterbrunch
Frühstücksbrunch

Eine neue Homepage

Nach unserer Verlobung am 9. August 2018, muss ich langsam anfangen als eine Familie zu denken. Daher ist meine alte Internet-Domain „christian-wallau.de“ irgendwie nicht mehr passend für mein Empfinden und eine Lösung musste gefunden werden.

Leider war die Domain „wallau.de“ bereits seit Jahren vergeben und es scheint so, als ob diese auch niemals frei werden würde. Aber da wir sehr in unsere Heimat – das Ruhrgebiet – verliebt sind, gab es für mich nur eine Lösung: wallau.ruhr

Mit viel Glück werden wir hier in Zukunft regelmäßig ein paar Sachen schreiben und diese Seite als kleines Tagebuch abseits von Facebook und Instagram verwenden.

Gruß,

Christian

Schweiz 2018
Schweiz 2018 💍❤️