Helgoland – unsere Insel

Heute ging unser kleiner Urlaub – unsere Flitterwochen – leider schon zu Ende. Wir wussten bis vorgestern nicht, wie wir dieses Ende gestalten. Zur Auswahl standen verschiedene Besichtigungen, Museumsbesuche und ähnliches. Da uns aber alles nicht so wirklich zugesagt hat, habe ich vorgestern Tanja mit Karten für die Fähre nach Helgoland überrascht.

Wir waren schon mehrfach von Cuxhaven nach Helgoland weiter gefahren und haben dort schon einige Tage und auch mal eine Nacht verbracht. Wir lieben einfach die Ruhe auf der Insel, keine Autos, selten mal ein Flugzeug und auch anderen Alltagslärm hört man hier selten. Die Luft auf der Insel ist einfach so sauber, keine Abgase und nur frische Seeluft.

Leider reicht die Zeit als Tagesgast nicht, um nach Düne (eine Badeinsel vor Helgoland) überzusetzen und so blieben wir heute auf der Hauptinsel. Wir haben nach der dreistündigen Schiffsfahrt mit einem Mittagessen begonnen und besuchten dafür die einzige Pizzeria auf der Insel, zum Glück ist es dafür eine sehr gute. 😏

Frisch gestärkt ging es dann erst einmal zum Shoppen. Helgoland ist Zollfrei und es gibt auch keine Mehrwertsteuer, daher ist hier einiges günstiger auf dem Festland und wir füllten unseren Jahresvorrat an „43er“ wieder auf. Leider ist nicht alles billiger hier und viele Läden spielen mit der Annahme der Gäste, dass hier alles billiger sei. Also immer gut Preise vergleichen.

Dann sind wir mit dem Aufzug ins „Oberland“ gefahren, so heißt der höher gelegene Teil der Insel, also auf dem Felsen. Hier gibt es einen wunderschönen Rundweg um die Insel herum, wo man einmal alles sehen darf. Erst hat man den Überblick übers „Unterland“ inkl. dem Südhafen, wo auch unser Schiff angelegt hat. Gleichzeitig sieht man von hier aus auch die Badeinsel „Düne“. Wenn man dem Weg (wir gehen immer entgegen der Hauptrichtung) weiter folgt, sieht man das „Nordostland“, welches im 20. Jahrhundert durch Aufschüttung entstand. Hier stehen viele städtischen Gebäude, ein Fußballplatz und die Jugendherberge mit einem kleinem Sandstrand. Weiter ging es um die Insel zur „Langen Anna“, ein Brandungspfeiler welcher ein wenig im Meer herausragt. Hier waren wie immer unzählige Meeresvögel.

Nachdem wir die Insel umrundet haben, ging es dieses mal zu Fuß runter und noch einmal in den Geschäften stöbern, da Tanja noch eine Jacke suchte. Leider war der erste Laden hier der günstigste und wir wollten am Ende nicht noch einmal zu diesem zurück. So gab es dieses Jahr leider keine Jacke für Tanja.

Nach der dreistündigen Heimfahrt mit der „Helgoland“, so heißt auch die Fähre ging es noch einmal zur Kugelbake uns von Cuxhaven verabschieden. Anschließend folgte die vierstündige Heimfahrt mit dem Auto, wonach wir auch mal wieder sehr geschafft waren.

Also fielen wir auch heute Abend wieder todmüde ins Bettchen. 🙄

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